Neue Projekte ab Oktober 2026 · Erstgespräch jederzeit

Ich übersetze zwischen Technik, Organisation und den Menschen, die damit arbeiten sollen.

Dreißig Jahre Fernsehen haben mich gelehrt, Komplexes in zwei Minuten verständlich zu machen. Heute mache ich dasselbe mit KI-Projekten, in Unternehmen, Verbänden und öffentlichen Einrichtungen.

Ralph Kühnl Berater, Trainer und Moderator Heidelberg · Rhein-Neckar und DACH

Ralph Kühnl
Ralph Kühnl, Heidelberg
30 Jahre Regionalfernsehen, vom freien Mitarbeiter bis zur Geschäftsführung
5 Medienpreise der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg, 2002 bis 2026
25 Jahre Lehre und Training: Journalismus, Medientraining, Krisenkommunikation
2 KI-Zertifikate 2026, 460 Unterrichtseinheiten Vollzeit, Abschlüsse mit 358 und 354 von 360 Punkten Open Badge KI-Analyst Open Badge KI-Berater
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Veränderung habe ich in einem Betrieb gelernt, der sich umstellen musste.

Ich begleite Organisationen bei Veränderung und KI-Einführung: als Berater, Trainer und Moderator, nach dreißig Jahren als Journalist und Medienmanager.

Dreißig Jahre Rhein-Neckar Fernsehen in unterschiedlichen Rollen, unter anderem als Redakteur, Moderator, Projektleiter, Geschäftsführer und Chefredakteur. Davor freier Autor bei der SWR Landesschau und beim Mannheimer Morgen. Diplom-Betriebswirt (FH), Studium der Geschichte und Politikwissenschaft in Gießen und Mannheim. Die Diplomarbeit von 2009 behandelte Veränderungsprozesse in einem Medienunternehmen: damals Theorie, später Alltag. Seit Februar 2026 selbstständig mit polisMEDIA in Heidelberg.

Im Fernsehen hat man zwei Minuten und einen Versuch. Was beim ersten Hinsehen nicht verstanden wird, ist weg: dann schaltet jemand ab oder um.

An ein Projekt gehe ich deshalb wie an einen Film. Erst recherchieren, alle Perspektiven, bis das Bild vollständig ist. Daraus entsteht eine Geschichte, die stringent auf ein Ziel zuläuft, im besten Fall auf einen Weg aus dem Dilemma.

Beim eigentlichen Dreh kommt es dann nicht selten anders als geplant. Also passe ich die Geschichte an, informiere Team und Auftraggeber, und manchmal fliegen dann auch einige Lieblingsszenen raus. Am Ende gibt es trotzdem einen Film. Einen guten. Und die Menschen verstehen ihn.

Bei Projekten, an denen keine Kamera beteiligt ist, arbeite ich genauso. Der Plan mag sich unterwegs ändern, das Ziel nicht. Eine Lösung, die nur die Geschäftsführung überzeugt und nicht die Abteilung, ist keine. An der Technik scheitern KI-Vorhaben selten. Öfter scheitern sie daran, dass niemand sagen kann, wofür das Werkzeug gut ist, wo auch seine Grenzen sind, was sich für die eigene Arbeit ändert und warum ausgerechnet jetzt. Diese Aspekte für alle Beteiligten einzuordnen, nachvollziehbar und prägnant, sie in ihrem eigenen Film zu begleiten, das ist mein Job.

Veränderung in Organisationen ist für mich kein neues Thema. Die Linie läuft über siebzehn Jahre durch:

  1. Operative Praxis bei Technologiesprüngen ab den späten 1990ern: analog zu volldigital, digitales Newsroom-System, Video-Journalismus als neues Berufsbild
  2. Akademische Fundierung: Diplomarbeit 2009 über Veränderungsprozesse in Medienunternehmen
  3. Gesamtverantwortung als Geschäftsführer 2017 bis 2024
  4. Beratung: heute, mit polisMEDIA
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Woran Sie mich messen können.

Wer jemanden für eine Veränderung holt, fragt zuerst: Hat der das schon gemacht? Ja. Dreißig Jahre in einem Betrieb, der von analog auf digital umgestellt hat, erst als Redakteur mittendrin, später in der Gesamtverantwortung. Dazu zwei Jahrzehnte Projekte für Konzerne. Drei Stationen und ein Ehrenamt zum Nachprüfen.

Projekt 01

Ein Regionalsender wird digital

Rhein-Neckar Fernsehen
2017–2024 als Geschäftsführer, davor ab 1995 in verschiedenen Rollen

Was es war
Ein klassischer TV-Betrieb mit Bandmaschinen-Erbe sollte digital arbeiten, während der laufende Sendebetrieb keinen Tag ausfallen durfte.
Mein Anteil
Gesamtverantwortung. Erste Mediathek eines privaten TV-Regionalsenders in Deutschland, Smart-TV- und Smartphone-App, unternehmensweite Umstellung auf Google Workspace (2019), vollständige Cloud-Transformation von Produktion, Sendung und Verwaltung, Wechsel der Newsroom-Systeme von AVID iNews auf TinkerList und CUEZ. Führungsverantwortung für bis zu 40 Mitarbeitende.
Ergebnis
37 Prozent Zuschauerwachstum. Verdoppelte Produktivität bei rund 2.000 Videos im Jahr. Beitragsdurchlaufzeit von 20 auf 8 Stunden. rnf.de wurde zum reichweitenstärksten News-Portal unter den regionalen TV-Sendern Deutschlands.

„Ich kannte jeden Namen im Haus. Das macht Veränderung nicht leichter, aber ehrlicher."

Ich habe eine Organisation umgebaut, in der ich zuvor zwei Jahrzehnte selbst als Redakteur und Moderator gearbeitet hatte: Restrukturierung unter ehemaligen Kollegen, nicht als externer Sanierer. Der Sendebetrieb wurde am 31. Januar 2026 eingestellt.

Projekt 02

Unternehmenskommunikation im Konzern

BASF, SAP, MVV Energie, Heidelberger Druckmaschinen, Universität Heidelberg, ZEW/Europäische Kommission
ca. 2004–2025

Was es war
Bewegtbild- und Kommunikationsformate für Konzerne und Institutionen, verantwortet als Projektleiter für Unternehmensproduktionen über die RNF GmbH.
Mein Anteil
In dreißig Jahren beim Rhein-Neckar Fernsehen, überwiegend als Projektleiter für Unternehmensproduktionen, war „BASF.inside" für die Konzernkommunikation am Stammwerk Ludwigshafen das Kernmandat (2004–2016): über 300 Filme für TV, Website und Intranet, Vorstandsinterviews, Federführung bei „150 Jahre BASF" (2015, mehrsprachig, international). Für MVV Energie zusätzlich Kamera-, Medien-, Krisen-PR- und Moderationstrainings für Führungskräfte.
Ergebnis
Über zwei Jahrzehnte Kundenprojektsteuerung. Das längste Mandat lief dreizehn Jahre.

Projekt 03

PAWCADEMY als KI-Labor

seit 05/2025, nebenberuflich

Was es war
Eine Hundeschule und zugleich der Prüfstand für alles, was ich meinen Kunden über KI erzähle.
Mein Anteil
Zweitqualifikation als zertifizierter Hundetrainer nach § 11 TierSchG (sgd-Fernschule 2024–2025, Erlaubnis des Veterinäramts Heidelberg vom 15.05.2025). Dazu zwei getrennte Systeme, selbst gebaut im Vibe Coding mit KI: erstens ein GoBD-konformes CRM- und Abrechnungssystem (PHP/MySQL) mit Lead-Verwaltung, Onboarding, Rechnungs- und Mahnwesen, Zahlungs-Matching und Steuerberater-Export, produktiv im Einsatz. Zweitens, davon unabhängig, ein KI-gestützter Trainingsplan-Generator mit eigenem Regelwerk für epistemische Sorgfalt und Komplexitäts-Triage, in Gebrauch im Hundetrainernetzwerk.
Warum das hier steht
Wer über Digitalisierung berät, sollte selbst etwas gebaut haben, das Rechnungen schreibt und einer Betriebsprüfung standhält.

Ehrenamt

Rotary Distrikt 1860

Chair Öffentlichkeitsarbeit bis 06/2026

Was es war
Kommunikation über mehr als 100 autonome Clubs hinweg: ehrenamtliches Engagement, eingebracht mit dem Fachwissen aus dreißig Jahren Kommunikationsarbeit.
Warum das hier steht
Weisungsbefugnis gibt es hier nicht. Was zählt, ist ein Angebot, das die Clubs freiwillig annehmen. Das ist der direkteste Beleg für Veränderungsvorhaben in Verbänden und Vereinen. Das Amt habe ich zum 01.07.2026 freiwillig abgegeben.
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Diese Aufgaben übernehme ich.

  • KI verständlich machen Workshops und Trainings für Teams und Führungskräfte, auch als Kompetenzaufbau nach Art. 4 EU AI Act
  • Change-Begleitung bei der Einführung Piloten so aufsetzen, dass sie den Pilotbetrieb überleben
  • Wissen strukturieren Damit KI darauf arbeiten kann
  • Sparring für die Geschäftsführung Bevor das Projekt startet, nicht wenn es klemmt
  • Video konzipieren und realisieren Von Social-Media-Formaten über Erklärstücke bis zum Imagefilm, und alles dazwischen
  • Moderation, Medientraining, Kommunikation Das ursprüngliche Handwerk, weiterhin im Portfolio

Formate und Preise stehen auf polismedia.de.

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Das werde ich am häufigsten gefragt.

Was kostet eine Zusammenarbeit?

Ein Workshoptag kostet 1.800 Euro. Darin steckt die Vorbereitung: Ich schneide jeden Workshop auf das Haus zu, das kostet Zeit vor dem Termin. Weitere Tage für Schulung oder Beratung rechne ich mit 1.200 Euro ab, einzelne Stunden mit 180 Euro. Für Umsetzung und Automatisierung bekommen Sie ein Angebot pro Projekt, weil sich der Wert dort nicht an Tagen bemisst. Alle Beträge sind Endpreise, Umsatzsteuer fällt nicht an. Außerhalb von Heidelberg kommen Kilometergeld und Spesen dazu. Bei der KI-Standortbestimmung auf polismedia.de ist die Anfahrt bis 200 Kilometer enthalten.

Wie lange dauert ein typisches Vorhaben?

Die meisten Vorhaben dauern einen bis drei Tage. Wie viel es wird, hängt von der Detailtiefe ab und davon, wie viele Menschen beteiligt sind. Kommt Umsetzung dazu, etwa der Bau von Automationen, wird es länger. Solche Vorhaben plane ich als Projekt, mit einem festen Ziel und einem Angebot dafür.

Arbeiten Sie remote oder vor Ort?

Beides. Workshops halte ich vor Ort oder per Video, je nachdem was besser passt. Vor Ort fahre ich deutschlandweit, dann kommen Kilometergeld und Spesen zur Rechnung dazu. Für kurze Termine und für Sparring reicht meist Video. Wenn eine Belegschaft zum ersten Mal über KI spricht, bin ich lieber im Raum.

Für welche Organisationen arbeiten Sie?

Ab einer Person. Einzelsparring für Geschäftsführungen mache ich genauso wie Workshops mit Gruppen bis etwa zwanzig Personen. Darüber wird es unruhig, dann teile ich lieber in zwei Durchgänge. Eine Obergrenze bei der Organisationsgröße gibt es nicht, nur bei der Gruppengröße im Raum. Unternehmen, Verbände und öffentliche Einrichtungen sind gleichermaßen dabei.

Was verlangt Artikel 4 EU AI Act von uns?

Artikel 4 verlangt, dass Organisationen für ausreichende KI-Kompetenz der Menschen sorgen, die KI-Systeme einsetzen. Das gilt auch für kleine Häuser, sobald KI im Arbeitsalltag ankommt. Ich gebe dazu an einem Tag einen Überblick aus der Praxis: was der Artikel verlangt, was das für Ihre Abläufe bedeutet, wo Sie anfangen. Rechtsberatung ist das ausdrücklich nicht, dafür brauchen Sie eine Kanzlei.

Wir haben ein KI-Tool eingeführt, und niemand nutzt es.

Zuerst eine Bestandsaufnahme, welche Werkzeuge überhaupt im Haus sind. Dann rede ich mit denen, die damit arbeiten sollen, und frage, woran es hakt. Danach mit der Geschäftsführung: Warum wurde das Tool angeschafft, welchen Nutzen sollte es bringen. Aus beidem ergibt sich meist, ob das Werkzeug passt, ob ein anderes besser wäre oder ob eine eigene Lösung sinnvoller ist.

Wie läuft ein Erstgespräch ab?

Dreißig Minuten per Video, kostenlos, ohne Vorbereitung. Sie erzählen, was ansteht, ich frage nach. Am Ende wissen wir beide, ob es passt. Mitzubringen ist nichts, kein Konzept und keine Anforderungsliste. Ergibt sich etwas daraus, schicke ich Ihnen anschließend einen Vorschlag. Wenn nicht, haben Sie eine halbe Stunde investiert und eine Einschätzung bekommen.

Sprechen Sie mich an, bevor das Projekt startet.

Die dritte KI-Weiterbildung läuft noch bis Mitte September 2026 in Vollzeit. Neue Projekte nehme ich ab Oktober 2026 an. Ein Erstgespräch ist jederzeit möglich.

ralph.kuehnl [at] polismedia.de