Was kostet eine Zusammenarbeit?
Ein Workshoptag kostet 1.800 Euro. Darin steckt die Vorbereitung: Ich schneide jeden Workshop auf das Haus zu, das kostet Zeit vor dem Termin. Weitere Tage für Schulung oder Beratung rechne ich mit 1.200 Euro ab, einzelne Stunden mit 180 Euro. Für Umsetzung und Automatisierung bekommen Sie ein Angebot pro Projekt, weil sich der Wert dort nicht an Tagen bemisst. Alle Beträge sind Endpreise, Umsatzsteuer fällt nicht an. Außerhalb von Heidelberg kommen Kilometergeld und Spesen dazu. Bei der KI-Standortbestimmung auf polismedia.de ist die Anfahrt bis 200 Kilometer enthalten.
Wie lange dauert ein typisches Vorhaben?
Die meisten Vorhaben dauern einen bis drei Tage. Wie viel es wird, hängt von der Detailtiefe ab und davon, wie viele Menschen beteiligt sind. Kommt Umsetzung dazu, etwa der Bau von Automationen, wird es länger. Solche Vorhaben plane ich als Projekt, mit einem festen Ziel und einem Angebot dafür.
Arbeiten Sie remote oder vor Ort?
Beides. Workshops halte ich vor Ort oder per Video, je nachdem was besser passt. Vor Ort fahre ich deutschlandweit, dann kommen Kilometergeld und Spesen zur Rechnung dazu. Für kurze Termine und für Sparring reicht meist Video. Wenn eine Belegschaft zum ersten Mal über KI spricht, bin ich lieber im Raum.
Für welche Organisationen arbeiten Sie?
Ab einer Person. Einzelsparring für Geschäftsführungen mache ich genauso wie Workshops mit Gruppen bis etwa zwanzig Personen. Darüber wird es unruhig, dann teile ich lieber in zwei Durchgänge. Eine Obergrenze bei der Organisationsgröße gibt es nicht, nur bei der Gruppengröße im Raum. Unternehmen, Verbände und öffentliche Einrichtungen sind gleichermaßen dabei.
Was verlangt Artikel 4 EU AI Act von uns?
Artikel 4 verlangt, dass Organisationen für ausreichende KI-Kompetenz der Menschen sorgen, die KI-Systeme einsetzen. Das gilt auch für kleine Häuser, sobald KI im Arbeitsalltag ankommt. Ich gebe dazu an einem Tag einen Überblick aus der Praxis: was der Artikel verlangt, was das für Ihre Abläufe bedeutet, wo Sie anfangen. Rechtsberatung ist das ausdrücklich nicht, dafür brauchen Sie eine Kanzlei.
Wir haben ein KI-Tool eingeführt, und niemand nutzt es.
Zuerst eine Bestandsaufnahme, welche Werkzeuge überhaupt im Haus sind. Dann rede ich mit denen, die damit arbeiten sollen, und frage, woran es hakt. Danach mit der Geschäftsführung: Warum wurde das Tool angeschafft, welchen Nutzen sollte es bringen. Aus beidem ergibt sich meist, ob das Werkzeug passt, ob ein anderes besser wäre oder ob eine eigene Lösung sinnvoller ist.
Wie läuft ein Erstgespräch ab?
Dreißig Minuten per Video, kostenlos, ohne Vorbereitung. Sie erzählen, was ansteht, ich frage nach. Am Ende wissen wir beide, ob es passt. Mitzubringen ist nichts, kein Konzept und keine Anforderungsliste. Ergibt sich etwas daraus, schicke ich Ihnen anschließend einen Vorschlag. Wenn nicht, haben Sie eine halbe Stunde investiert und eine Einschätzung bekommen.